Hometown Budapest

 

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    Schön geschrieben :-)






Vom heißen Sommer zum kalten Winter

Nach dem es einen wunderschönen langanhaltenden Altweibersommer bis Ende Oktober gab, kam auch schon Anfang November der kalte Winter. Rasch gingen die Temperaturen in den Keller und die Stadt versank in einem nebligen dunkelgrauen Vorhang. Nur selten gelangen die Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke und scheinen mir Sonntagsmorgen bei einer heißen Tee in mein Gesicht. Trotz dieses nass kalten Wetters bietet Budapest herrliche Möglichkeiten das eigene Seelenleben zu verwöhnen. Ob es die vielzähligen Thermalbäder sind, oder auch die ganze Kosmetik und Wellness Salons, für jeder Mann und jeder Frau gibt es hier das Richtige.

Die kalten Temperaturen halten die Damenwelt nicht davon ab sich mit kurzen Röcken und netten Blusen auf die Straße zu begeben, im Gegenteil. Wer genau hinschaut kann erkennen, dass so manche Modebewusste Frau einen schönen langen Mantel trägt. Ich muss wirklich gestehen, dass so ein langer Mantel die Tagesfantasie eines Mannes stets für einen kleinen Moment in Schwung bringt. Es gibt unzählige schöne Frauen in Budapest, aber im Gegensatz zu anderen deutschen Städten, verstehen es die ungarischen Damen auf die alte gute klassische Art die Fantasie der Männerwelt zu erregen. Nicht wie in den heutigen Fernsehsendungen, wo viel Dekolleté und auch nackte Haut gezeigt wird, sondern auf eine sehr dezente, zurückhaltende, ja sogar schon fast schüchterne Arte und Weise, zeigen sie die ungarischen Damen der Männerwelt und buhlen um die Gunst der Männer. Ob das ein nettes Lächeln in der U-Bahn ist oder ein tiefer Blick in die Augen abends in der Diskothek, die Frau von Welt setzt ihre ganze Flirtkunst ein. „Welcher Mann kann da dem Apfel widerstehen?“ Mir fällt es zumindest schwer. Insgesamt sind die Menschen in einer so großen Stadt kontaktfreudiger als in kleineren Städten.  Die ganze Sache wird dann zunehmend spannend und auch lustig, wenn man versteht was Frauen wollen. Nein, nicht durch Gedanken lesen, sondern durch eine kleine Lüge. Stellt euch mal vor, ihr versteht die Landessprache und verratet es beim Flirten nicht. Dieser Schuss kann aber auch genauso gut nach hinten losgehen. Beim Kennenlernen von zwei sehr netten Damen, habe ich aus Versehen die  Flasche Rotwein zu früh und zu schnell bestellt. Nachdem die beiden Damen sich auf Ungarisch geeinigt haben, dass sie ein Flasche Rotwein haben möchten, habe ich die Flasche bestellt, bevor mir es beide sagen konnten. Ups! Da hat wohl jemand doch die Landessprache verstanden. Zumal wir uns vorher nur auf Deutsch und Englisch unterhalten haben. Dennoch konnte ich mich charmant aus dieser Situation herausreden.

Die Stadt Budapest ist im Moment für mich die Beste Lösung. Nicht nur beruflich sondern auch was mein eigenes Gefühlsleben betrifft. Ich denke noch sehr oft an die wunderschöne Zeit die ich mit einer wundervollen Frau in Freiburg hatte. Leider muss ich mir auch eingestehen, dass ich immer noch sehr viele Gefühle für diese  Frau habe. Wie lange das wohl noch gehen wird? Auf diese Frage hätte ich gern als Erster eine Antwort. „Die eine Tür schließt sich und eine neue Tür öffnet sich.“ Die große Tür Budapest hat sich bei mir für die kommenden zwei Jahre geöffnet. Keine Angst ihr Lieben, ich werde diese Tür nur für eine bestimmte Zeit offen halten um sie danach wieder zu schließen und nach Hause zu kommen.

Bis Bald

Euer ungarischer Freund                                                                                                26.12.2012

 

26.12.12 23:25
 
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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Viola (27.12.12 01:05)
Ich bin zufällig auf deinen Blog gestoßen und ich muss gestehen, ich beneide dich gerade sehr! )
Dennoch viel glück!


Mücke (6.1.13 19:15)
Du Schlingel ;-)

Wünsch dir weiter alles Gute in Budapest.
Hoffentlich lässt es sich mal einrichten, bei dir vorbei zu schauen :-)


Mücke (6.1.13 19:16)
PS: schreib mal mehr aufm Blog ;-P

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